Im Prachtkleid sind die Männchen an Kehle, vorderem Unterhals und den Kopfseiten dunkelbraun gefärbt. Der Oberkopf unterscheidet sich von den anderen Kopfpartien durch eine nochmals dunklere Färbung. In der Nackenmitte verläuft ein fast schwarzes Längsband. Der Schnabel ist blaugrau. Ein schmaler weißer und deutlich abgegrenzter Keil reicht an den hinteren Kopfseiten bis etwa zur Schnabelhöhe. Aufgrund dieser charakteristischen Kopfzeichnung sind die Erpel der Spießente eindeutig von anderen Entenarten im Verbreitungsgebiet unterscheidbar.

Die Brust und die untere Hälfte des Vorderhalses sind weiß. Die großen Schulterfedern sind stark verlängert und weisen einen breiten, weißgelblichen bis hellbräunlichen Saum auf. Die Flanken sind schmal dunkelgrau-weiß gebändert, die Körperunterseite ist weiß. Vor den scharf abgesetzten, schwarzen Unterschwanzdecken findet sich eine weißgelbliche bis hellbräunliche Federpartie. Die langen und spitz ausgezogenen Schwanzfedern weisen eine Länge von bis zu zehn Zentimeter auf.Die mittleren Steuerfedern sind schwarz; die an die mittleren Steuerfedern anschließenden weisen eine schwarze Außenfahne auf, die Innenfahnen sind dagegen graubraun mit hellbräunlichen Rändern. Die außenliegenden Steuerfedern sind außen dunkel und innen hell braungrau. Im Ruhekleid ähnelt der Erpel dem Weibchen. Einzelne Erpel weisen am Rücken, an den Schultern sowie am Bürzel einzelne schwarzgraue Federn mit einer groben graubraunen und weißen Querwellung auf.Die mittleren Steuerfedern sind beim Männchen auch im Ruhekleid leicht verlängert. Der Wechsel ins Ruhekleid beginnt beim Männchen etwa ab Juni. Die Umfärbung ins Prachtkleid beginnt im Dezember und ist meist im Januar bis Februar abgeschlossen.

Elegante Spießente schwimmen mit ihren schmalen Hälsen und langen, spitzen Schwänzen durch Feuchtgebiete und Seen. Aufwändig gemusterte und blassgesichtige Frauen schließen sich Männern an, die mit einem charakteristischen weißen Streifen über ihren schokoladenfarbenen Hals geformt sind. Diese eifrigen Züchter begeben sich in die Prärie-Schlagloch-Region der Great Plains sowie nach Kanada und Alaska, um zu nisten, sobald das Eis zerbricht. Große Gruppen versammeln sich in Feuchtgebieten, Seen, Buchten und watscheln sogar durch landwirtschaftliche Felder, um im Winter Getreide zu essen. Obwohl immer noch verbreitet, sind ihre Populationen rückläufig. Wenn es um die Zucht geht, verschwenden Spießente keine Zeit. Sie beginnen zu nisten, sobald das Eis aufzutauen beginnt und kommen Ende April an Orten an, die bis in den Norden der Northwest Territories in Kanada reichen. Spießente wandern nachts mit einer Geschwindigkeit von etwa 48 Meilen pro Stunde. Der längste Nonstop-Flug, der für einen Northern Pintail aufgezeichnet wurde, betrug 1.800 Meilen. Northern Pintails sind nicht auf Nordamerika beschränkt. Sie kommen auch in Europa, im Nahen Osten, in Indien und in Asien vor. In Südamerika nehmen der Weißwangen-Spießente und der Gelbschnabel-Spießente ihren Platz ein.

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